APPsolut Win-Win. // Die Bedeutung des iPads für die Werbung.

Mittwoch, den 2. Juni 2010

Männer liegen sich weinend in den Armen, geballte Fäuste werden gen Himmel gestreckt, es werden Loblieder auf das Leben angestimmt – ohne Zweifel: Deutschland befindet sich in einem Hoch. Dementsprechend wurde die deutsche Markteinführung des iPads am Freitag auch standesgemäß zelebriert, wobei eines klar wurde: Was der Frau ihre Manolo Blahniks, sind dem Mann seine apples.

Natürlich stellt sich der aufmerksame Blogger die Frage: Wozu brauchen wir ein iPad überhaupt? Ist es wirklich “revolutionär und magisch”, wie die Macher von der apple-Plantage behaupten, oder ist es nur neues Methadon für die süchtigen Jünger?

Von einer „Katastrophe gemessen an PC-Standards“ ist da bei Spiegel Online die Rede. Andererseits kommt wohl wirklich keiner daran vorbei – jedenfalls keiner, der vorne mitspielen möchte: Zwei Klicks weiter präsentiert derselbe Spiegel seine neu auf den Markt gebrachte iPad-App: „Machen Sie sich bereit für ein neues Lesegefühl.“

Ein neues Gefühl also. Aber gilt das nur für die Verlagsbranche? Die Verbindung von Interaktion und Emotion bestimmt schon seit einiger Zeit die evolutionäre Entwicklung der Werbung. Ebendies spiegelt sich in jeder App wieder, die für iPhone oder iPad (respektive Facebook oder gar twitter) veröffentlicht wird. Apps sind folgerichtig längst unverzichtbarer Bestandteil des „neuen“ Marketings!

Das ist auch für den Konsumenten erfreulich, denn: Apps machen unglaublichen Spaß! Egal, ob man Alice in Echtzeit anschauen kann, wie Sie ihr Wunderland erkundet, oder bei Tageslicht den Sternenhimmel beobachtet – große Marken liefern immer weiteren, verrückteren Mehrwert für den Endkunden. Unterhaltung ist das Zauberwort. Unterhaltende Apps, die auch noch einen Service bieten … die ultimative Win-Win-Situation!

Ich persönlich habe meinen Favoriten bei ZIPPO gefunden: ein personalisiertes, animiertes Feuerzeug. Brennt solange der Akku hält und stellt sich als das beste Mittel gegen verbrannte Finger dar, wenn das Musikkonzert mal wieder länger dauert. Im Moment zwar nur in klein für das iPhone – würde aber auf einem 10″-Tablet-PC auch ein wenig protzig rüberkommen. So oder so, Daumen hoch!

Lust, mehr über die Möglichkeiten und Chancen hinsichtlich iPhone- und iPad-Apps zu erfahren? Dann hereinspaziert; dazu beraten wir Sie natürlich gern persönlich. (Fast immer) zu erreichen sind wir unter (06021) 44 88 3-80 und info@b2online.de.

Drin sind wir alle anders… // … oder: sechs Online-Typen im Vergleich

Freitag, den 16. April 2010

Frage: Wie kategorisiere ich Internetbenutzer? Sofort fallen dem examinierten Blogger unzählige wirtschaftliche Fallstudien und psychologisch-wertvolle Methodentests ein, um dieses wissenschaftliche Mysterium zu lösen.

Dabei ist es doch so einfach, passende Schubladen für alle Internetnutzer zu finden: Man ruft sie einfach an und fragt!

Herausgekommen sind sechs Kategorien, in die auch jeder von uns hineinpasst. Das zumindest finden wir heraus, indem wir ganz genau hinsehen und ein wenig Mut zur Wirklichkeit beweisen:

Der digitale Außenseiter. Definitiv ist es einfacher, der eigenen Oma zu erklären, was ein iPod ist, als einem Vertreter dieser Gruppe die Online-Welt nahezubringen.

Oder der Berufsnutzer in Form des übermotivertem Vorgesetzten, der begeistert dem erschrockenen Praktikanten anordnet, seine Firma doch bitteschön im “ganzen Internet” unterzubringen. Zuhause bleibt Chef lieber offline.

Der Trenduser? Ganz klar: die nimmersatte kleine Schwester, die als einzige Person auf der Welt die direkte Durchwahl zu Steve Jobs in ihrem neuesten iPhone gespeichert hat.

Der Checker-Kollege, oder im Fachjargon auch digitaler Profi genannt, aus der IT-Abteilung – mal ehrlich, dem kann man doch wirklich nichts vormachen, geschweigedenn etwas Neues erzählen (Vorsicht: Seine vorgetäuschte Unwissenheit ist nur ein Schutz vor zu vielen Fragen).

Oder jene Gruppe der so genannten Gelegenheitsnutzer, die denken, ihr ausfahrbares CD-Laufwerk sei ein Kaffeetassen-Halter (im Zeitalter von USB-Sticks, warum auch nicht?).

Fehlt nur noch die digitale Avantgarde. Diese Spezies hat sich eine Eigentumswohnung in der digitalen Welt genommen. Ohne geht gar nicht, ob bei der Arbeit, beim Shoppen oder beim Ausgehen – diese Personen sind niemals off.

Wir haben also hier den Beweis: Das Internet zeigt uns nicht nur neue Welten auf, sondern kreiert auch gleich neue Psycho-Schubladen. Hätte Freud in diesem Jahrhundert gelebt – er hätte seinen Spaß daran gehabt.

Wir haben ihn jedenfalls!