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Ist dein Marketing von gestern?

Freitag, 18.05.2018

Ist dein Marketing von gestern?

Autor: Julia Riedner

Kategorien: Inbound Markenstrategie

Na, heute schon die Tageszeitung vom Kiosk nebenan geholt, dort die Anzeigenseite lokaler Unternehmen angeschaut und beim Spaziergang durch die Stadt jeden Flyer entgegengenommen, der dir vor die Nase gehalten wurde, nur um ihn dann sorgfältig durchzulesen?

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Nein? Kein Wunder! Hierbei handelt es sich ja auch um veraltete Marketing-Strategien, die heutzutage weder effektiv noch relevant für die Zielgruppe sind.

Diese Maßnahmen sind längst überholt und funktionieren in der heutigen Welt, in der sich alles um die Bedürfnisse der Zielgruppe dreht und nicht mehr um die Produkte des werbenden Unternehmens, nicht mehr. Ganz zu schweigen davon, dass Print-Medien, wie die klassische Tageszeitung auf dem absteigenden Ast sind, werden solche offensichtlichen Werbemaßnahmen einfach ignoriert und überlesen.

Die Wenigsten lassen sich noch von offensichtlicher Werbung ködern. Heute muss Werbung schon relevant sein, die Wünsche der Nutzer adressieren und deren Interesse wecken, um in der Informationsflut überhaupt wahrgenommen zu werden.

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Haben wir dich gerade komplett verunsichert? Bist du dir nun nicht mehr sicher, ob deine Marketing-Aktivitäten bereits veraltet sind? Keine Sorge, B2 klärt dich an dieser Stelle auf! Wir zeigen dir unsere Top 5 Marketing-Strategien, die du ganz schnell vergessen solltest und geben dir nützliche Tipps, wie du es ab sofort besser machen kannst.

 

#1 Massen-E-Mails

Diese Methode, generische E-Mails ohne konkrete Personalisierung an alle Empfänger in der Adressdatenbank des Unternehmens zu verschicken, ist mehr als veraltet. Versteh uns hier nicht falsch, die E-Mail an sich als Kommunikationsmedium ist weiterhin Top. Schließlich sind wir heutzutage mehr als sonst ständig online. Jeder kann in Echtzeit von überall seine E-Mails abrufen und beantworten.
Allerdings funktioniert die Massen-E-Mail aufgrund zweierlei Faktoren heute nicht mehr.
Die E-Mail-Anbieter haben ihre Filter-Funktion für unerwünschte Werbenachrichten über die Jahre hinweg immer mehr verfeinert. Sodass, eher mehr als weniger E-Mails in dem verhassten Spam-Ordner landen. Wenn es ganz blöd läuft und das für deine Absender-Adresse zu häufig passiert, wird diese in keinem Postfach mehr landen, selbst wenn der Inhalt nicht werblich ist.
Der Kunde erkennt mittlerweile sehr schnell, nämlich bereits an der Betreffzeile, ob es sich um eine Massen-Werbemail handelt, oder eben nicht und liest sie gar nicht ernst, sondern löscht sie direkt.

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Besser ist es, wenn du den Kunden nicht mit deinen Nachrichten überhäufst, sondern ihm gezielt nur die Inhalte zukommen lässt, die ihn auch tatsächlich interessieren. Und dann kommt diese Nachricht, nicht wie eine Massen-Mail daher, sondern ist individualisiert und auf den jeweiligen Empfänger abgestimmt. So wird deine Botschaft nicht nur persönlich, sondern erweckt auch nicht den Anschein von Werbung.

 

#2 Massen-Printmedien

Ganz ehrlich, wann war das letzte Mal, als du dir einen Flyer angesehen, wirklich gelesen und darauf reagiert bzw. daraufhin eine gewünschte Aktion ausgeführt hast? Vermutlich, kannst du dich nicht einmal daran erinnern, jemals auf einen Flyer reagiert zu haben.

Massen-Printmedien, die bloße Informationen liefern oder ein Produkt bewerben wollen, landen heutzutage fast immer direkt im Müll. Wieso auch nicht? Sie werden uns ungefragt in die Hand gedrückt oder bringen unseren Briefkasten zum überquellen und sind zudem meist noch wenig kreativ entworfen. Außerdem sind sie sehr generisch, sprich sie gehen nicht auf individuelle Wünsche ein.
Für so wenig Wirkung bezahlen allerdings immer noch viele Unternehmen sehr viel Geld, um eben diese Flyer drucken und verteilen zu lassen.

 

#3 Telefonverkäufe (Cold-Calls)

Brrr! Kennst du die Situation: Du liegst Sonntagmittag auf der Couch und möchtest gerade deine Lieblingssendung schauen und dann klingelt dein Telefon. Natürlich gehst du ran, in der Erwartung, dass es etwas Wichtiges ist.
Und dann … sprichst du mit einem Vertriebler, der dich mit einem Schwall an Werbebotschaften überflutet.

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Mehr als nervig oder? Das Problem an diesen Telefonverkäufen ist nämlich, dass der Kunde in diesem Moment gar kein Interesse daran hat, irgendetwas über dich oder deine Produkte zu erfahren. Dieses Interesse musst du erst mal wecken, damit ein Telefongespräch überhaupt erst als positiv empfunden werden kann – am besten sorgt relevante Werbung nämlich dafür, dass der potentielle Kunde dich anruft oder um einen Rückruf bittet!

 

#4 TV Werbung

Fernsehen, was ist das? Seien wir doch mal ehrlich, mit Fernsehen erreichst du heute nur noch eine kleine, ältere Zielgruppe. Von den jungen, internetaffinen Zielgruppen, schaut doch kaum noch jemand wirklich Fernsehen und wenn, dann ist in den Werbepausen die Second-Screen-Nutzung so hoch, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass deine Werbebotschaft bis zum Kunden durchdringt.
Von den immensen Kosten für diese Werbeschaltung fangen wir gar nicht erst an...

 

#5 Blogs ohne Mehrwert

Du bist immer noch der Meinung, dass deine Blog-Posts primär für Suchmaschinen optimiert sein müssen und der Grundsatz gilt "Viel hilft viel"? Dann müssen wir dich leider enttäuschen. Selbstverständlich, solltest du deine Postings weiterhin nach SEO-Gesichtspunkten optimieren, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass dein Beitrag auch in den Suchmaschinen-Ergebnissen gefunden wird. Allerdings darfst du den Content deiner Beiträge nicht vernachlässigen, schließlich gilt hier Qualität über Quantität! Du schreibst deinen Blog für deine potenziellen Kunden und nicht für eine Maschine und diese Menschen möchten Inhalte, die ihnen einen Mehrwert liefern und für sie von Bedeutung sind. Nur so erstellst du erfolgreich wirkungsvollen Content, der zum Erfolg deiner Marketing-Strategie beiträgt.

Ok, wir wissen jetzt welche Marketing-Strategie nicht mehr im Trend sind, aber welche sind denn aktuell und werden im besten Fall noch nicht von allen Werbetreibenden verwendet? Wo kannst du also im Vergleich zu deiner Konkurrenz, einen Schritt voraus sein?

Eigentlich ist es relativ simpel. Unsere heutige Welt ist digital, sprich: Wir bewegen uns alle sowieso tagtäglich im Internet. Also nutze ich auch diese Kanäle, um mich mit meiner Zielgruppe in Verbindung zu setzen.

 

Wie mache ich das?

Über Content Marketing. Content Marketing? Kurz gesagt ist das eine Methode bei der du qualitativ hochwertige Inhalte, die deiner Zielgruppe einen gewissen Mehrwert oder Vorteil bieten, über digitale Kanäle, wie Blogs, E-Books oder soziale Netzwerke verbreitest.

Damit weckst du das Interesse dieser potentiellen Kunden. Über die Zeit hinweg lieferst du immer mehr Inhalte, die in ihrer Qualität steigen und erhältst dafür im Austausch mehr und mehr Daten von deiner Zielgruppe. Denn du kreierst hier etwas, dass deine Kunden interessiert und wofür sie bereit sind mehr von sich preiszugeben. Wenn jemand beispielsweise ein E-Book auf deiner Website herunterlädt, dann fragst du im Gegenzug dafür Kundeninformationen, wie Name, E-Mail-Adresse und Beruf ab. Zack – schon hast du einen Lead!

Content Marketing in Kombination mit Social Media und weiteren Kanälen ist deutlich erfolgreicher als alle zuvor genannten Strategien zusammen.

Wir hoffen, dass wir dir ein ein paar hilfreiche Tipps an die Hand geben konnten und du für deine nächste Kampagne genau die richtigen Entscheidungen triffst!

Falls du dazu noch Inspiration brauchst, haben wir dir ein paar Beispiele in ein E-Book gepackt – schau mal hier vorbei:

Zu den Beispielen

Julia Riedner

Julia (we call her just “Jules”) ist Social-Media-Expertin. Sie entwickelt Geschichten, die Menschen gerne teilen und Unternehmen nah an ihre Kunden rücken. Kein Wunder, dass sie hier gerne bloggt. Manchmal schreibt sie sogar echt richtig analoge Texte – für Broschüren und sowas …

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