Monatsarchiv für April 2010

HDGDL // Relaunch der Website der Hösbacher Dental Labore

Montag, den 26. April 2010

Nur damit das klar ist: Das WWW und der SMS sind schuld! Jawohl. Das World Wide Web und der Short Message Service bildeten nämlich den idealen Nährboden für eine Sprachlandschaft, die vornehmlich auf Abkürzungen basiert!

Sagte ich “Abkürzungen”? Ich meinte natürlich “Aküs”! In deren Kürze liegt aus Sicht der schreibseligen Mehrheit anscheinend nicht nur die Würze, sondern eine ganze Maggi-Produktpalette!

Nur: Wieso bleiben die “cya”s, “lol”s und “gg”s dann doch nie dort, wo der Pfeffer wächst? Sondern sprießen überall wie Unkraut aus dem Boden? “Grats”, “mom”, “n8″, Mensch, das versteht doch keiner!

Es sollte etwas unternommen werden, und zwar “asap”! Sprachlichen Verbrechen wie “aamof”, “afair” und “jfgi” müsste endlich Einhalt geboten werden! Ja, “imo” sollte die “dt.” Regierung ein rigoroses “Akü”-Verbot gesetzlich verankern!

Damn! Es geht hier doch um den Erhalt unserer Kultur! Und es ist nicht fair, dass bei “hdl” jeder an “hab dich lieb” denkt – und nicht an die “Hösbacher Dental Labore”! Wo die doch viel mehr drauf haben als windige Wortverkürzungen …

Die Website der HDL GmbH, von B2 vor wenigen Tagen fertiggestellt:

GJ? Thx.
Na dann:
cu u. gn8!

Nur Gutes im Sin // B2 realisiert Website für das Wii-Spiel “Sin and Punishment”

Montag, den 19. April 2010

 

Uffz. Sünde und Bestrafung. Düsterer Titel für ein Nintendo-Spiel, oder? Wenn da mal nicht die heile Mario World endet, denken Sie vielleicht.

In der Tat: Bei “Sin and Punishment” geht’s um Verbrechen, Aliens und Kriege von universalem Ausmaß. Hier wird “eliminiert”, “den Garaus gemacht” und “zerstört”. Mit dem martialischen Kriegsgerät der Apokalypse-Zukunft, wohlgemerkt.

Furchteinflößend. Und zugleich erfreulich für uns! B2 bot sich nämlich die Chance, dafür ein flashiges SciFi-Weblayout zu erstellen, so komplett mit

  • Laserwabern
  • Planetenhintergrund
  • Fadenkreuzcursor
  • Space-Blubber

So gesehen steckt also viel Gutes in “Sin and Punishment”! Oder zumindest in der von uns dafür realisierten Website, die ab sofort in sieben europäischen Sprachen bei nintendo.de zu finden ist.

Und ob das Gute im Spiel selbst eine Chance hat? Urteilen Sie selbst:

Sin and Punishment – Website auf Deutsch

Sin and Punishment – Website auf Englisch

 

Drin sind wir alle anders… // … oder: sechs Online-Typen im Vergleich

Freitag, den 16. April 2010

Frage: Wie kategorisiere ich Internetbenutzer? Sofort fallen dem examinierten Blogger unzählige wirtschaftliche Fallstudien und psychologisch-wertvolle Methodentests ein, um dieses wissenschaftliche Mysterium zu lösen.

Dabei ist es doch so einfach, passende Schubladen für alle Internetnutzer zu finden: Man ruft sie einfach an und fragt!

Herausgekommen sind sechs Kategorien, in die auch jeder von uns hineinpasst. Das zumindest finden wir heraus, indem wir ganz genau hinsehen und ein wenig Mut zur Wirklichkeit beweisen:

Der digitale Außenseiter. Definitiv ist es einfacher, der eigenen Oma zu erklären, was ein iPod ist, als einem Vertreter dieser Gruppe die Online-Welt nahezubringen.

Oder der Berufsnutzer in Form des übermotivertem Vorgesetzten, der begeistert dem erschrockenen Praktikanten anordnet, seine Firma doch bitteschön im “ganzen Internet” unterzubringen. Zuhause bleibt Chef lieber offline.

Der Trenduser? Ganz klar: die nimmersatte kleine Schwester, die als einzige Person auf der Welt die direkte Durchwahl zu Steve Jobs in ihrem neuesten iPhone gespeichert hat.

Der Checker-Kollege, oder im Fachjargon auch digitaler Profi genannt, aus der IT-Abteilung – mal ehrlich, dem kann man doch wirklich nichts vormachen, geschweigedenn etwas Neues erzählen (Vorsicht: Seine vorgetäuschte Unwissenheit ist nur ein Schutz vor zu vielen Fragen).

Oder jene Gruppe der so genannten Gelegenheitsnutzer, die denken, ihr ausfahrbares CD-Laufwerk sei ein Kaffeetassen-Halter (im Zeitalter von USB-Sticks, warum auch nicht?).

Fehlt nur noch die digitale Avantgarde. Diese Spezies hat sich eine Eigentumswohnung in der digitalen Welt genommen. Ohne geht gar nicht, ob bei der Arbeit, beim Shoppen oder beim Ausgehen – diese Personen sind niemals off.

Wir haben also hier den Beweis: Das Internet zeigt uns nicht nur neue Welten auf, sondern kreiert auch gleich neue Psycho-Schubladen. Hätte Freud in diesem Jahrhundert gelebt – er hätte seinen Spaß daran gehabt.

Wir haben ihn jedenfalls!