Monatsarchiv für September 2009

Guten Tacheles

Montag, den 28. September 2009

Unter openforum.com wurden die fünf gefährlichsten Irrwege im Corporate Blogging aufgelistet. Um die Wahrheit zu sagen: Wir fühlen uns ertappt.

Es sei nämlich fatal

- nicht regelmäßig zu bloggen!
- nicht “at least a couple of times per week” zu bloggen!
- nur über das eigene Unternehmen zu bloggen!

Autsch! Unsere Blog-Frequenz zu erhöhen, wäre schwierig – es gibt leider genug anderes zu tun. Bliebe folglich der metaphorische Blick aus dem Agenturfenster: “Share your thoughts on your industry” befiehlt openforum.com.

Aber würde das Spaß machen? Wollen Sie so etwas hören? Und so etwas sehen? Passen Meldungen von sinkenden Markenwerten, scheiternden regionalen Start-ups und einbrechenden Bruttowerbemärkten in unseren Gute-Laune-Blog?

Warum unsere Natur verleugnen? Wir sind doch Berufslächler! Unser Metier sind positive Botschaften! Wie zum Beispiel … ähem …

… unsere aktuellen Etatgewinne:

1) Möbelmanufactur STATTURA | Markenrelaunch + Zielgruppenkommunikation
2) Smilebox | Relaunch Webshop + Flyer
3) RUF Gebäudetechnik GmbH | Key Visual + Imageflyer
4) Cooper Vision AG | Produktbroschüre A + Produktbroschüre C

Ja, sowas vermelden wir gerne. Das bereitet auch dem Texter Spaß. Danke, liebe Kunden, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken!

 

 

 

Wie … Sie fanden den Schluss doof? Da wurde nichtmal der Einleitungsgedanke sauber aufgegriffen, monieren Sie? Ha! Das diskutieren wir gerne mit Ihnen aus. Denn openforum.com lehrte uns auch: “Encourage your customers to respond to what you write.”

Merken Sie’s? We try harder.

Ein B2-Buch in Ehren …

Freitag, den 18. September 2009

Also, mal ganz offen gestanden: Über ein wenig mehr Resonanz würde sich unsere Kamikaze-Küche zuweilen ganz doll freuen.

Hören Sie, was wir sagen? Ja, Sie! Und, he, Sie da! Stehn Sie nicht so untätig rum, während hier stapelweise Kochbücher auf Sie warten!

Ein Klick hier drauf, und dann noch ein paar Klicks, und schon könnte es Ihnen gehen wie Severine B.. Für sie war Dienstag Happy-Kochbuchtag:

Praktikumszeugnis

Freitag, den 11. September 2009

 

Liebe Außenwelt,

wer die B2-Webseite aufmerksam studiert hat, wird bemerkt haben, wie scharf man in dieser Agentur auf frische, unverbrauchte Handlang … äh … Praktikanten ist. Was ein Praktikum bei B2 mit sich bringt, erklärt jetzt dieser gnadenlos ehrliche und ehrlich gnadenlose Tatsachenbericht.

Geschlagene sechs Wochen lang war ich hier als Praktikant, Grafiker und Kochlöffelverschicker engagiert und durfte mich an vorderster Front ins Geschehen stürzen. Für mich als Grafik-Design-Schüler die perfekte Möglichkeit, den Alltag in der Branche und die Eigenarten des arbeitenden Werbervolkes unter die Lupe zu nehmen.

Auf Basis meiner erstaunlichen Erfahrungen bin ich nun in der Lage, den ultimativen B2-Praktikums-Knigge vorzustellen:

Regel 1: Fleißig mitarbeiten! Blut, Schweiß und Tränen vergießen!
Wer dann auch noch positiv denkt, darf sogar mit den Festangestellten am Esstisch sitzen.

Regel 2: Nie dem Art-Director widersprechen! (Nein, wirklich nie!)
Wer es doch wagen sollte, wird mit einem übergroßen Stand-Ventilator erschlagen, darf vorher aber immerhin noch seine Todesanzeige gestalten.

Regel 3: Vorsicht mit den Vorgesetzten!
Wer sich auf Spielchen mit den Chefs (Tisch-Kicker, Call of Duty …) einlässt, sollte hart im Nehmen und am besten gut eingespielt sein.

Regel 4: Informationen erst prüfen!
Wer Ratschläge, Tipps oder den Sinn des Lebens sucht, erhält bei B2 kompetente Antworten auf all seine Fragen. Doch aufgepasst – nicht jede Antwort ist auch ernst gemeint!

Regel 5: Ständig Forderungen stellen!
Wer penetrant genug nachfragt und nervt, darf auch mal einen Blog-Eintrag
schreiben oder ein Firmen-Logo gestalten.

Wer jetzt nicht abgeschreckt ist und genug Mut hat, sich als Praktikant zu bewerben … bitte sehr, mein Schreibtisch ist ab sofort wieder frei!

Euer Michel

 

Michel (“Mischell”, nicht “Michl”!) durfte während seines Praktikums aufräumen, kochen, waschen, putzen, Nacken massieren und Abraum beseitigen. Im richtigen Leben besucht Michel die Berufsfachschule in Stuttgart und ist bald staatlich geprüfter Grafikdesigner. Wie hiermit bewiesen wäre, steckt auch ein Texter in ihm. Vielen Dank für Deinen Beitrag, Michel!

Sind Sie ein B2-Kenner?

Mittwoch, den 9. September 2009

Auf der Party, in der Sauna, am Stammtisch: B2 ist Gesprächsstoff Nummer eins. Nur wer mitreden kann, ist en vogue. Also Hose runter: Wissen Sie bescheid?

Unser großer B2-Wissenstest verrät es Ihnen!

 

1) B2 und Nintendo of Europe – haben was miteinander zu tun?

O B … was? (0)
O Nintendo … wer? (1)
O Weiß ich! B2 und Nintendo of Europe gehen seit 2006 gemeinsame Werbewege. Im Zuge dessen sind schon zahlreiche Anzeigen und POS-Materialien für Nintendos Konsolenspiele (sowas, sowas und sowas) entstanden. Jüngst kamen außerdem die Adaptionen der Websites für “You, me and the cubes” (Wii) sowie “Kirby Superstar Ultra” (DS) hinzu – ohne Frage eine ausnehmend erfolgreiche Kooperation. (100)

2) Und wer war nochmal … Björn Kaiser?

O Das ist einfach: der Kanzlerkandidat der SPD. (1)
O Hieß der nicht Björn Bock? (2)
O Ach ja! Björn Kaiser ist der neue Web Developer, den B2 angestellt hat. Ein sehr netter und äußerst kompetenter junger Mensch, der den Mumm hatte, sich initiativ zu bewerben. Dank Björn ist B2 jetzt noch besser für die Zukunft aufgestellt, denn mit ihm als weiterer Fachkraft kann B2 noch mehr Online-Projekte noch zügiger umsetzen. (100)

 

Haben Sie Ihre Kreuzchen gemacht? Dann schlägt Ihnen nun die Stunde der Wahrheit. Lesen Sie hier Ihre individuelle Auswertung.

0 – 1 Punkte:

Ihre B2-Kenntnisse weisen leider klaffende Lücken auf. Unser Rat: Kaufen Sie sich einschlägige Fachliteratur – oder wechseln Sie schnell das Thema, wenn das Gespräch auf B2 umzuschwenken droht.

2 – 3 Punkte:

Sie befinden sich auf bestem Wege. Zwar sollten Sie ihr Wissen zur Sicherheit noch ein wenig vertiefen, generell gilt aber schon: Kinder und Betrunkene werden Ihre fundierten Ausführungen über B2 mit Applaus zu würdigen wissen.

100 – 200 Punkte:

Herzlichen Glückwunsch! Ihnen kann man nichts vormachen! Sie kennen sich mit B2 tendenziell besser aus als mancher B2ler. Unser Tipp: Publizieren Sie eine wissenschaftliche Abhandlung zum Thema und werden Sie reich, reich, reich!